Frankfurter Werkstatt


Aus der Arbeitsmarktpolitik in der Frankfurter Werkstatt. Die Werkstatt Frankfurt, so wie sie fast 30 Jahre bestand, wird es danach nicht mehr geben. Die Bereiche der Werkstatt Frankfurt gehen in eigenen Gesellschaften eigene Wege. Sie führen künftig ein neues Kerngeschäft und Integrationsmaßnahmen kommen nur in dem Maße vor, wie sie für dieses Kerngeschäft sinnvoll sind. Das ist die Konsequenz der Einsparungen in der Arbeitsmarktpolitik.
Mit dieser Entscheidung ist die Werkstatt Frankfurt nicht alleine. Viele andere namhafte Beschäftigungsträger gaben ihre arbeitsmarktpolitischen Angebote auf oder mussten abgewickelt werden. Das städtische Unternehmen „Hamburger Arbeit“ gab seine Beschäftigungsförderung komplett auf und verlegte seinen Schwerpunkt auf die Beratung. Die Beschäftigungsträger SiT im Main-Taunus-Kreis, WAUS Friedberg und SPAZ Mainz sind insolvent oder liquidiert worden. Zuletzt musste die renommierte GOAB in Offenbach Insolvenz anmelden. Was bleibt, sind die langzeitarbeitslosen Menschen.

Hier finden Sie den Presseartikel zum herunterladen:
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Evangelische Akademie Hofgeismar Dezember 2013


Das Hessische Sozialministerium veranstaltet am 04. und 05. Dezember 2013 seinen 10. Fachtag zum Thema "Sozialer Arbeitsmarkt" in Kooperation mit Diakonie und Caritas. Der hessische Arbeitsmarkt entwickelt sich insgesamt sehr positiv. Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück, die Beschäftigungsquote lag seit einem Jahrzehnt nicht so hoch wie heute. Dennoch gilt in Hessen wie bundesweit: es gibt viele Menschen in verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit, deren Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt gleich Null sind. Für sie könnte ein Sozialer Arbeitsmarkt eine Chance auf Teilhabe an der (Arbeits-)Gesellschaft darstellen. Ob und wie ein Sozialer Arbeitsmarkt funktionieren kann und ob er tatsächlich den bestehenden Instrumenten zur Integration Langzeitarbeitsloser überlegen wäre, das thematisiert die 10. Fachtagung des Hessischen Sozialministeriums mit den Kirchen.

Zum Artikel der Evangelischen Akademie Hofgeismar gelangen Sie mit diesem Link.

Die Einladung zum herunterladen:
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Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern fordert Öffentlich geförderte Beschäftigung


Öffentlich geförderte Beschäftigung fordert die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern, mit einem Schreiben an die Staatsministerin Emilia Müller. In diesem Schreiben verweist die LIGA auf die Nöte der Langzeitarbeitslosen, die seit Jahren im Leistungsbezug sind und sich vergeblich um einen Arbeitsplatz bemühen. Auch in Bayern profitieren diese Menschen nicht von der aktuell guten Arbeitsmarktsituation. Laut unserer Studie sind in Bayern mindestens 65.500 Menschen sehr arbeitsmarktfern, da sie in den letzten drei Jahren in mehr als 90 % der Zeit nicht gearbeitet haben und zugleich Hemmnisse aufweisen. Eine erschreckend hohe Zahl, nach Auffassung der LIGA. Die in Teilen der Union und der Bundesagentur für Arbeit geplante Erwägung, durch die Änderung der Definition der Erwerbstätigkeit wird heftig kritisiert. Ein „Abschieben“ dieser Menschen in das Sozialgesetzbuch XII löst das Problem nicht, sondern schafft neue gesellschaftliche Probleme.
Die LIGA Bayern fördert öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose Menschen. Mit dieser Forderung ist die LIGA Bayern in dem Reigen vieler anderer Verbände und Organisationen. Öffentlich geförderte Beschäftigung auf der Grundlage des PASSIV-AKTIV-TRANSFER ist für diese eng definierte Zielgruppe die beste Lösung für eine Teilhabe am Arbeitsleben.

Das Schreiben können Sie hier nachlesen:
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Der Koalitionsvertrag


1,4 Mrd. € sollen laut Koalitionsvertrag mehr für die Arbeitsmarktpolitik eingestellt werden (Seite 89). Dies hört sich gut an, ist aber angesichts der erfolgten Kürzungen im Eingliederungstitel ein „Tropfen auf den heißen Stein“. Die neue Bundesregierung will insbesondere Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen neue Chancen erschließen (Seite 65). Dabei setzt der Koalitionsvertrag vor allem auf die Aufnahmefähigkeit des regulären Arbeitsmarktes. Um dies erreichen zu können, steht die Gewinnung von Arbeitgebern für die Gruppe arbeitsmarktferner Personen zukünftig im Vordergrund. Weiterhin ist ein ESF-Bundesprogramm für diese Gruppe der Langzeitarbeitslosen in Aussicht gestellt. Zukünftig sollen die Jobcenter verstärkt am Ziel der „Vermeidung von Langzeitleistungsbezug“ ihre Arbeit ausrichten. Bei der Mittelverteilung ist auch der bisherige Problemdruckindikator als Verteilungsmaßstab auf den Prüfstand zu stellen, so der Koalitionsvertrag. Dies bedeutet eine Änderung der Eingliederungsmittelverordnung. Mal sehen, was davon wirklich bei den Langzeitarbeitslosen ankommt, um ihre Lebenssituation zu verbessern und ihre Zukunft zu gestalten.


Den Koalitionsvertrag können Sie hier herunterladen:
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Danke für Nichts - Zwischenergebnis der Koalitionsgespräche


Sozialer Arbeitsmarkt, spielte in der Verhandlungsgruppe Arbeit und Soziales keine Rolle. Die Koalitionäre haben dieses Thema nicht verhandelt, so hört man. Änderungen beim Mindestlohn und Tarifvertragsrecht sind gut und wichtig, helfen aber Langzeitarbeitslosen nicht. Diese Menschen bleiben weiter ausgegrenzt und ohne Perspektive. Wo bleiben die Wahlversprechen wie „Gute Arbeit“ und „Mehr Soziale Gerechtigkeit“? Der Markt alleine soll nun die Integration von Langzeitarbeitslosen in den nächsten vier Jahren richten. Geplant ist u.a. Bundesprogramm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und die Gewinnung von Arbeitgebern. Das wird so nicht funktionieren, lehrt die Erfahrung vergangener Jahrzehnte. Die gewinnorientierte Wirtschaft, für die diese Angebote gedacht sind, wird die langzeitarbeitslosen Menschen nicht aufnehmen. Jedenfalls nicht die Langzeitarbeitslosen, mit einem erheblichen Unterstützungsbedarf. Den Verhandlungsführern fehlte wohl der Mut und es mangelte Ihnen an klugen Ideen.
Nun ist Politik gefordert, diesen Menschen deutlich zu sagen, was sie zu bieten hat. Wenn es keine Förderangebote mehr geben soll, dann bleibt für 435.000 Menschen und 300.000 Kinder nur noch die Daueralimentierung im Sozialhilfebezug. Das wäre eine Stadt, von der Größe wie z.B. Frankfurt am Main.

ProArbeit Stuttgart 2013


Am Donnerstag, den 21.11.2013 diskutierte Pro Arbeit Stuttgart mit Experten, Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften die aktuelle Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Das Thema Langzeitarbeitslosigkeit ist in der Öffentlichkeit kaum präsent, obwohl immer noch zu viele Menschen in unserem Land von einer Teilhabe an regulärer Arbeit ausgeschlossen sind. Über eine Million Menschen sind seit Einführung der Grundsicherung dauerhaft auf staatliche Leistungen angewiesen. Für diese Menschen gibt es noch nicht ausreichend tragfähige Angebote, um ihre Potentiale besser zu entwickeln und um damit den gravierenden individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit effektiv entgegenzuwirken. Chancen, Potentiale und Möglichkeiten für die Entwicklungen am hiesigen Arbeitsmarkt werden identifiziert und aufgezeigt, mögliche Lösungsansätze für verschiedene Problemstellungen im Themenbereich Langzeitarbeitslosigkeit diskutiert u.a. auch der PASSIV-AKTIV-TRANSFER als intelligente Finanzierungsgrundlage für einen sozialen Arbeitsmarkt.

Zur Homepage der ProArbeit kommen Sie mit diesem Link.
 

"Beschäftigungsgutscheine" sollen Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen


Diakonie und Evangelische Landeskirche in Württemberg wollen Langzeitarbeitslosen mit „Beschäftigungsgutscheinen“ wieder zu Arbeit verhelfen. Das neue, bundesweit einmalige Förderprogramm wurde in Stuttgart gestartet.
„Wir wollen ein erkennbares Signal der Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen setzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann. „Es soll den Menschen geholfen werden, die der Arbeitsmarkt nicht aufnimmt. Zudem sollen die Kirchengemeinden mehr für die Probleme von Langzeitarbeitslosen sensibilisiert werden“.

Die evangelische Landessynode in Württemberg habe für das Förderprogramm zunächst eine halbe Million Euro bewilligt. Mit den Gutscheinen wird für Langzeitarbeitslose zumindest stundenweise Beschäftigung ermöglicht, so Kaufmann. Durch Kombination mit weiteren Mitteln von Jobcentern oder Kommunen könnten daraus sogar sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstehen. Falls das Programm gut anläuft, stellt Kaufmann eine weitere Aufstockung in Aussicht. Regelleistungen aus Hartz-IV sollen jedoch nicht ersetzt werden.

Im Rahmen des Förderprogramms werden Kirchengemeinden gebeten, Patenschaften für Langzeitarbeitslose in ihrer Gemeinde zu übernehmen. Die Kirchengemeinden können den Angaben zufolge einen Beschäftigungsgutschein in Höhe von 150 bis 500 Euro pro Monat und Person für die Dauer eines Jahres beantragen und einlösen.

Da die Kirchengemeinden häufig keinen Kontakt zu den langzeitarbeitslosen Menschen haben, sollen diakonische Beschäftigungsträger, z.B. das Sozialunternehmen Neue Arbeit, als Scharnier zwischen den Gemeinden und den Langzeitarbeitslosen fungieren. Betroffene können unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit von dem Programm profitieren.

Nach Angaben des Diakonischen Werks Württemberg gibt es über 70.000 Langzeitarbeitslose in Baden-Württemberg. Das sind Menschen, die länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind.

Zum Artikel auf der Homepage der Diakonie Württemberg kommen Sie mit diesem Link.

Am 25.11. fand im Kulturwerk in Stuttgart eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt.
Zum Artikel auf der Homepage der NEUEN ARBEIT kommen Sie hier.
 

ProArbeit! fordert auch die Diakonie Hannovers


Pro Arbeit! Diakonie fordert nachhaltiges Engagement der neuen Bundesregierung für öffentlich geförderte Beschäftigung. Auch der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Dr. Christoph Künkel, fordert einen sozialen Arbeitsmarkt: "Die Ausgrenzung von Menschen vom Recht auf Arbeit ist menschenverachtend. Wenn Menschen keine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, dürfen wir sie nicht fallen lassen." Langzeitarbeitslose dürfen nicht ins gesellschaftliche Abseits geschoben werden und in der Sozialhilfe landen. Öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglicht Erwerbslosen die Teilhabe am Arbeitsleben. Die neue Bundesregierung muss die gesetzlichen Grundlagen schaffen, dass Mittel der Grundsicherung für öffentlich geförderte Beschäftigung eingesetzt werden. Modelle wie der Passiv-Aktiv-Transfer liegen vor. Darüber hinaus müssen die gesetzlichen Grundlagen und Instrumente vereinfacht werden. Dieses Ziel verfolgt auch die Kampagne "Pro Arbeit" des Fachverbandes EFAS, die von vielen diakonischen Landesverbänden und Trägern unterstützt wird. "Ziel der kommenden Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik muss es sein, Ausgrenzung zu vermeiden und Armut zu verhindern.

Zum Artikel auf der Website der Diakonie Hannovers kommen Sie mit diesem Link.
 

Presseecho zur Vorstellung des  "Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe
für eine öffentliche Beschäftigung"


Die schockierende Studie zeigt: 435.000 Deutsche ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Bei den Betroffenen leben zudem 300.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in Armut und Perspektivlosigkeit, sagte der Vorsitzende des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und Soziales, Marc Henschke, der die Studie mit in Auftrag gegeben hat.

Ein Thema, dass auch in den Medien auf großes Interesse stösst. Die Links zu den Artikeln finden Sie hier:

Focus onlineT-OnlineFrankfurter Rundschau onlineMerkur-online
    
Neue Nordhäuser ZeitungEcho-onlineBundespresseportalHuffinton Post
    
Chiemgau24.deGEW Weser-EmsWiesbadener TagblattBildungsklick.de
    




WirtschaftRP-online Südwest-PresseRTL-online
    





SZHNAinnovations reportDiakonie Bayern
    



 

Die Welt BILDSpiegel onlineAllgemeine Zeitung


 

Diakonie Sachsen 15. November 2013


Zur Mitgliederversammlung am 15. November lädt der Fachverband ‚Koordinierung Kirchlicher Erwerbsloseninitiativen Sachsens‘ herzlich nach Plauen ein.
Der hohe Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen in Sachsen mit 38% ist ein Indikator für individuell verfestigte Arbeitslosigkeit! Angesichts der drastischen Verschlechterung der Struktur der Arbeitslosigkeit, ablesbar an der zunehmenden Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II, sollten wir in Arbeit investieren – nicht in Arbeitslosigkeit! Die Politik jedoch kürzte die Eingliederungsmittel, von 2010 bis 2013 um 41%! Wer theoretisch für eine arbeitsmarktpolitische Förderung infrage kommt, wird noch lange nicht tatsächlich gefördert. Momentan erhält lediglich jeder zehnte potentielle Maßnahmenteilnehmer im „Hartz IV“-System eine Förderung. Jedoch: Alle haben ein Recht auf Teilhabe an Arbeit!

Der Fachtag will auf die immer noch ungelösten Probleme aufmerksam machen und gemeinsam über andere Wege diskutieren.

Die Einladung finden Sie hier:
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435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos auf dem Arbeitsmarkt


Gibt es noch eine Zielgruppe für öffentlich geförderte Beschäftigung? Wenn ja, wer sind diese am Arbeitsmarkt nahezu chancenlosen Menschen und wie viele sind es in Deutschland? Wissenschaftler des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz haben den potenziellen Personenkreis nun definiert und seine Größe berechnet. Das Ergebnis: Mehr als 435.000 Menschen in Deutschland sind so „arbeitsmarktfern“, dass ihre Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz gegen Null gehen. Gleichzeitig zeigen diese Menschen eine hohe Arbeitsmotivation und fühlen sich zunehmend gesellschaftlich ausgegrenzt. Zusammen mit ihnen leben mehr als 300.000 Kindern, die von der Situation ihrer Eltern betroffen sind.

Bei einer anhaltend niedrigen Arbeitslosenquote und einer steigenden Zahl Erwerbstätiger hat die Politik die Förderung von (Langzeit-)Arbeitslosen in den letzten Jahren zunehmend reduziert. Wohlfahrtsverbände und die bisherigen Oppositionsparteien kritisieren bereits seit längerem, dass das zu kurz gedacht ist, denn nicht bei allen kommt der Aufschwung an. Je mehr sich die Arbeitslosigkeit abbaut, desto deutlicher wird: Es bleibt ein Kreis von Arbeitslosen, die so „arbeitsmarktfern“ sind, dass sie kaum Perspektiven auf einen regulären Arbeitsplatz haben.
Doch wie groß ist der Personenkreis der „Arbeitsmarktfernen“ überhaupt und was bedeutet „arbeitsmarkfern“? Die bisherigen Schätzungen zur Größe der Zielgruppe schwanken zwischen 50.000 und einer Million Menschen. Die Diskussion scheint bislang von haushälterischen Bedenken oder einer Fokussierung auf bestimmte Vermittlungshemmnisse bestimmt zu sein, jedoch fehlt ein Messkonzept zur genauen Bestimmung der Zielgruppe. Diese Lücke schließt nun eine Studie des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz, die im Auftrag der Initiative Pro Arbeit erstellt wurde. Das Ergebnis: Über 435.000 Menschen in Deutschland gelten als arbeitsmarktfern und können damit zur Zielgruppe für öffentlich geförderte Beschäftigung gezählt werden.



Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Studie:
2 Seiten, PDF (60 KB)
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Hier finden Sie die Studie: „Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung“
36 Seiten, PDF (752 KB)
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Presseclub Regensburg e.V.


Donnerstag, 7. November beschäftigt sich der Presseclub Regensburg e.V. ab 20 Uhr mit den Verlierern auf dem Arbeitsmarkt. Bei uns sind so viele Menschen versicherungspflichtig beschäftigt wie nie zuvor. Also alles in Butter! Oder war da noch was? Aufstocker, Menschen die Arbeit suchen, aber keine finden, allein Erziehende, die wie verrückt rödeln, ohne auf einen grünen Zweig zu kommen, Schwerbehinderte und psychisch Kranke bleiben auf der Verliererseite.

Warum es gerade jetzt eine massive Stärkung des Sektors „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ (ÖGB) braucht, erläutern Ines Nößler, die Leiterin des Kampagnenbüros „Pro Arbeit“, einer Initiative der Diakonie, der Evangelischen Kirche und weiteren Wohlfahrtsverbände sowie Hans Seidl, Chef des gemeinnützigen Integrations- und Beschäftigungsunternehmens Werkhof Regensburg. Die Moderation des Abends übernimmt Angelika Schüdel vom Bayerischen Rundfunk, Regionalstudio Ostbayern.

Zum Artikel des Presseclubs Regensburg kommen Sie hier.
 

Ausschuss Diakonie befasst sich mit Arbeitslosen- und Beschäftigungspolitik


Der Ausschuss Diakonie befasst sich mit dem Thema Arbeitslosen- und Beschäftigungspolitik auf seiner Sitzung am 6. November in Berlin. Eine umfassende Diskussionsgrundlage gewährleisten die Inputs aus der Sicht der Jobcenter, des evangelischen Fachverbandes und der Kampagnenleitung. Der Ausschuss Diakonie berät den Vorstand der Diakonie Deutschland bei theologischen, sozial- und europapolitischen, konzeptionellen und strategischen Grundsatzthemen von bundesweiter diakonischer Bedeutung und der Entwicklung von Leitlinien.

Mitglieder im Ausschuss sind Landespfarrer, Fachverbände und weitere diakonische und kirchliche Repräsentanten.

Die Liste der Ausschussmitglieder finden Sie unter diesem Link.
 

ConSozial - 15. Fachmesse und Congress des Sozialmarktes


Auf der ConSozial am 6.und 7.11.2013 sind wir am Stand der Diakonie Bayern präsent. Hier wollen wir die Gelegenheit zu nutzen, Kontakte zu pflegen und über das Thema Langzeitarbeitslosigkeit zu informieren. Sie finden uns in Halle 7 A, Stand-Nr. 502. Die ConSozial wurde vor 15 Jahren ins Leben gerufen. Seither ist viel geschehen, die Diskussionen sind um Innovationen, Reformen aber auch Krisenerfahrungen reicher. Sozialpolitische Kernfragen sind aktueller denn je: Sind Sozialorganisationen Teil des Marktgeschehens oder gelten hier Grundsätze, die sich ökonomischen Kategorien entziehen? Wo ist der Staat gefragt, was sollte die Sozialwirtschaft besser selbst regeln? Und wo greift die Souveränität der Adressaten?

Das hohe Lied des Marktes ist verklungen, es herrscht (wieder) Konsens, dass der Markt nicht alles richten kann. Dennoch wird die Sozialwirtschaft mehr und mehr von Marktmechanismen geprägt. Ausschreibungen und harte Preiskämpfe sind an der Tagesordnung und Finanzierung wird verstärkt an Erfolge gekoppelt.

Zum Artikel zur Fachmesse auf der Seite der Diakonie Bayern kommen Sie hier.

Direkt zur ConSozial-Homepage kommen Sie mit diesem Link.

 

Bankrotterklärung der Duisburger Arbeitsmarktpolitik durch drastische Mittelkürzungen im Bundeshaushalt


Die Vorgaben des Bundes haben auch in Duisburg die aktiven Mittel zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen fast halbiert auf 32 Millionen € im Jahr 2013. Weniger Geld bedeutet, weniger Menschen können gefördert werden. Die Arbeitslosenstruktur in Duisburg ist erschreckend. Im Rechtskreis SGB III sind ca. 6.000 Menschen und im Rechtskreis SGB II sind knapp 25.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Der Anspruch vieler Arbeitsloser auf Förderung zur Teilhabe und Eingliederung in Arbeit kann nicht mehr umgesetzt werden. In der Konsequenz bedeutet dies, eine reine Verwaltung von [Langzeit-]Arbeitslosigkeit durch die Jobcenter. Die geplanten Umschichtungen in den Verwaltungshaushalt der Jobcenter legen diesen Schluss nahe. Alleine im Duisburger Jobcenter werden 30 neue Verwaltungsstellen eingerichtet. Dieses Geld fehlt für eine aktive Förderpolitik langzeitarbeitsloser Menschen. Die Jobcenter stehen unter Erfolgsdruck und konzentrieren ihre Vermittlungsbemühungen auf „leistungsstarke“ Arbeitslose. Der Bundesrechnungshof hat dieses Creaming-Verfahren öffentlich kritisiert. Was bleibt sind langzeitarbeitslose Menschen ohne Aussicht auf Unterstützungsangebote, die ihre Lebenssituation verbessert. Eine Arbeitsmarktpolitik des „Aussortierens“ widerspricht dem Grundgedanken der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen.

Die Pressemitteilung des Diakoniewerks Duisburg zum herunterladen:
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Zum Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung kommen Sie hier.

Arbeit ist mehr als Geld verdienen


Davon überzeugten sich Mitte Oktober die SPD –Landtagsabgeordnete beim Besuch des „Kaufhaus der Diakonie – KaDeDi“ in Rheinhausen. Die MdLer Börner und Bischoff unterstützen mit ihrer Unterschrift die Initiative für öffentlich geförderte Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen. Am Beispiel von vier ehemals langzeitarbeitslosen Menschen, konnten sich die Landtagsorgeordneten überzeugen, wie diakonische Beschäftigungsträger bei der Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit helfen.
Mit einem sogenannten Ein-Euro-Job begann für diese vier Langzeitarbeitslosen, der Weg aus einer scheinbar ausweglosen Situation. Nun sind sie festangestellte Mitarbeitende bei der Diakonie Duisburg.

Hier finden Sie die Unterschriftenliste:
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Zum Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung kommen Sie mit diesem Link.
 

Soziale Beschäftigungsinitiativen

Erste Planungsgespräche zeigen, 2014 haben viele Jobcenter kaum noch Mittel zur aktiven Förderung langzeitarbeitsloser Menschen zur Verfügung. Morgen diskutieren wir im Arbeitskreis Soziale Beschäftigungsinitiative in Nürnberg, die Förderpraxis der Jobcenter im kommenden Jahr. Immer weniger Gelder haben seit 2009 die Jobcenter für aktive Fördermaßnahmen langzeitarbeitsloser Menschen zur Verfügung. Damit haben haushaltspolitische Entscheidungen zur drastischen Reduzierung von Betreuungsangeboten langzeitarbeitsloser Menschen geführt. Aber nicht nur die Mittelkürzungen sind das Problem.
Die Mittelverteilung ist ein weiterer Grund, dass einige Jobcenter fast kein Geld mehr für Maßnahmen öffentlich geförderter Beschäftigung ausgeben können. Alljährlich legt die Eingliederungsmittelverordnung fest, wie hoch das Pro-Kopf-Budget in den jeweiligen Jobcentern ist. Grundlage für die Mittelverteilung ist der „Problemdruckindikator – PDI“. „Erfolgreiche“ Jobcenter haben ein kleineres Pro-Kopf-Budget als andere Jobcenter.
Der Freistaat Bayern hat schon im Sommer auf die negativen Auswirkungen hingewiesen und einen anderen Verteilungsschlüssel beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angemahnt. Leider vergeblich. Auch Landkreise und die SPD in Bayern schlagen Alarm und fordern eine Änderung.

Dies können Sie beispielhaft hier nachlesen:
Statement der SPD-Landesgruppe Bayern
und hier:
Landratsamt Ebersberg
 

Jörg und der PAT: eine Veranschaulichung des Passiv-Aktiv-Transfers

Die Wirtschaft brummt, Arbeitskräfte sind gesucht. Doch nicht für alle sind die Zeiten gut. Viele langzeitarbeitslose Menschen finden trotz intensiver Bemühungen keinen Job, obwohl sie gerne arbeiten. Sie finden keinen Job, weil sie als zu alt gelten, nicht die richtige Qualifikation oder gesundheitliche Einschränkungen haben.

Am Beispiel von Jörg zeigt die Animation, wie diesen Menschen geholfen werden kann – mit dem PAT.

Der „PASSIV-AKTIV-TRANSFER“ ist kaum teurer als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit, schafft öffentlich geförderte Beschäftigung und schlägt für die Betroffenen eine Brücke zum Arbeitsmarkt.

Die Animation erklärt den PAT klar und verständlich. Sie ist ein guter Einstieg in das Thema und Teil der „Initiative Pro Arbeit".
Vertiefend geht unsere Broschüre auf das Thema ein, welche Sie im Downloadbereich finden oder hier direkt downloaden können.

Die vertiefende Broschüre zum Thema finden Sie hier:
36 Seiten, PDF (6.71 MB)
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Öffentlich geförderte Beschäftigung jetzt umsetzen

Langzeitzeitarbeitslose haben im Wahlkampf keine Rolle gespielt. Mehr als 1 Millionen Menschen werden auch in der öffentlichen Wahrnehmung ausgeblendet. Sie werden anonymisiert und im Hartz IV – Elend alleine gelassen. Laut Medienberichten geht die SPD mit 10 begrüßenswerten Kernforderungen in die Koalitionsverhandlungen. Das Thema „Öffentlich geförderte Beschäftigung umsetzen“ ist nicht nachzulesen. Von den rund 1,032 Mio. langzeitarbeitslosen Menschen im Jahr 2012 erhielten rund 518.000 zwei Jahre oder länger keine Förderung oder Qualifizierung. Über 311.000 Menschen erhielten sogar mehr als drei Jahre keine arbeitsmarktpolitische Maßnahme. Sie werden von Nürnberg als „unvermittelbar“ abgestempelt und einfach im Stich gelassen. Politisches Ziel muss es daher sein, Langzeitarbeitslose mittels öffentlich geförderter Beschäftigung (ÖGB) Schritt für Schritt an den regulären Arbeitsmarkt heranzuführen und sie wieder an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Da, wo andere Wege ohne Erfolg geblieben sind. Wir halten es daher für unverzichtbar, jetzt in den Koalitionsvertrag die Hilfe für langzeitarbeitslose Menschen aufzunehmen.

Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) wurde ein Weg aufgezeigt, der gerade für besonders benachteiligte, langzeitarbeitslose Menschen hilfreich sein kann. Im Ergebnis heißt das: Weniger gesellschaftliche Ausgrenzung, weniger Armut!

iab discussion paper


Die viel gescholtenen Förderketten sind besser als eine Alimentierung von Langzeitarbeitslosen, sagt das iab in seinem aktuellen Discussion Paper 16/2013. Öffentlich geförderte Beschäftigung hat bei Männern und Frauen positive Beschäftigungseffekte, wenn sie direkt nach Eintritt in den Hartz IV-Bezug beginnen und zwei Maßnahmen aufeinander folgen. Auch bei den sogenannten Maßnahmekarrieren sind Befunde für schrittweise Integrationserfolge mit Hilfe von beschäftigungsschaffenden Maßnahmen erkennbar. Das iab hat folgende Fragestellungen untersucht; Ist es besser an zwei aufeinanderfolgenden Ein-Euro-Jobs teilzunehmen oder nur ALG II zu beziehen? Ist es besser einen Ein-Euro-Job direkt nach Eintritt in den ALG-II-Bezug zu starten oder zu warten und einen Ein-Euro-Job in einer späteren, zweiten Periode zu beginnen? Die Befunde sind eindeutig. Zwei aufeinander folgende Maßnahmen bei Eintritt in den Hartz IV-Bezug zeigen positive reguläre Beschäftigungseffekte.


Hier finden Sie das „IAB Discussion Paper 16/2013“ als Download (leider nur englisch)
82 Seiten, PDF (1 MB) 
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Hier geht es direkt zum iab, mit einer Zusammenfassung in deutsch http://www.iab.de/183/section.aspx/Publikation/k131009301
 

Besuch der Duisburger MdL´er am 14. Oktober 2013 im KadeDi Rheinhausen


Bei dem Besuch der Duisburger Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff und Frank Börner informiert vor Ort, im Kaufhaus der Diakonie – KadeDi, das Diakoniewerk Duisburg über seine Erfahrungen mit Beschäftigungsmöglichkeiten. Mit dabei sind ehemals Langzeitarbeitslose, die nach Teilnahme an einer Maßnahme nun beim Diakoniewerk Duisburg arbeiten. Die drei Landtagsabgeordneten folgen am Montag, den 14. Oktober ab 11:30 Uhr der Einladung ins Kaufhaus der Diakonie in Rheinhausen. Hier können Sie sich ein eigenes Bild direkt vor Ort machen und mit betroffenen Langzeitarbeitslosen ins Gespräch kommen. Die arbeitsmarktpolitische Förderung für Langzeitarbeitslose wurde in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgefahren. Gegen diese Entwicklung und dafür, dass langzeitarbeitslose Menschen wieder eine Perspektive durch öffentlich geförderte Beschäftigung (ögB) erhalten, setzt sich das Diakoniewerk Duisburg als Bündnispartner der bundesweiten „Initiative Pro Arbeit“ ein.


Hier finden Sie die Presseeinladung:
2 Seiten, PDF (126 KB) 
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Laut iab kann ein begrenzter sozialer Arbeitsmarkt für einige Langzeitarbeitslose hilfreich sein


Allen Erfolgsmeldungen zum Trotz, steht der Arbeitsmarkt in Deutschland vor großen Herausforder-ungen. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, zumal der Langzeitarbeitslosigkeit, ist eines der drängendsten Probleme. Die Jobchancen von Arbeitslosen sind in letzter Zeit eher wieder gesunken. Laut iab könnte ein geschützter sozialer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen und sehr langer Arbeitslosigkeit hilfreich sein. Ein sozialer Arbeitsmarkt kann bei der Entwicklung sozial-kommunikativer und personaler Kompetenzen sowie der Struktu-rierung des Tagesablaufs Integrationsfortschritte herbeiführen. Laut iab sollte die Zielgruppe für den sozialen Arbeitsmarkt jedoch sehr eng gefasst sein. Und auch bei dieser eng definierten Gruppe sollte regelmäßig geprüft werden, ob nicht doch eine Chance auf eine Wiedereingliederung in nicht geförderte Beschäftigung besteht. Zu dieser Einschätzung gelangt das „Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung – iab“ der Bundesagentur für Arbeit in einer aktuellen Expertise.



Das „Forum Spezial 2013 iab“ können Sie hier nachlesen: http://doku.iab.de/forum/Spezial/Forum_Spezial_2013.pdf

oder hier direkt herunterladen :
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Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit ist eine wichtige Herausforderung der neuen Bundesregierung


In der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit sieht auch der Deutsche Städtetag eine wichtige Aufgabe der neuen Bundesregierung. Öffentlich geförderte Beschäftigung ist für einen Teil der Langzeitarbeitslosen oft der einzige Weg, am Arbeitsleben teilzuhaben. Sie ist ein Beitrag zur sozialen Inklusion und verhindert, dass Menschen vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden. Das Präsidium des Deutschen Städtetages hält die öffentlich geförderte Beschäftigung daher für ein unverzichtbares Element der aktiven Arbeitsförderung und für eine Brücke in den Arbeitsmarkt.

Die neue Bundesregierung wird aufgefordert, die aktive Arbeitsmarktpolitik zugunsten eines eigenständigen Fördersystems für das SGB II grundlegend umzustrukturieren und die Mittelausstattung für die Jobcenter aufgaben- und zielgruppenadäquat auszugestalten. Angesichts der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit und der damit verbundenen sozialen Folgen sehen die Städte in der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit eine herausragende Aufgabe für die nahe Zukunft. Sie verstehen sich als „Anwalt“ für benachteiligte Zielgruppen, die im Wettkampf um die besten Integrationsquoten allzu oft aus dem Blick verloren werden. Abseits von schnellen Integrationserfolgen und kurzfristigen Maßnahmen müssen Beschäftigungs- und Teilhabemöglichkeiten für Langzeitarbeitslose eröffnet werden. Ein grundlegendes Umsteuern hin zu einer zielgruppengerechten Arbeitsförderung ist erforderlich. Die bestehenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente werden den Bedarfen von Langzeitarbeitslosen oft nicht gerecht.

Die vielfach diskutierte Idee, Leistungen zum Lebensunterhalt zur Förderung von Beschäftigungsverhältnissen umzuwidmen (PASSIV-AKTIV-TRANSFER), erscheint sinnvoll. Bereits im Rahmen der früheren „Hilfe zur Arbeit“ in der Sozialhilfe wurden Mittel, die für den Lebensunterhalt von Leistungsberechtigten einzusetzen wären, für die Förderung von existenzsichernden Arbeitsverhältnissen genutzt, damit konnte Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden.

„Erwartungen und Forderungen des Deutschen Städtetages an die neue Bundesregierung“ finden Sie unter diesem Link.


Das Positionspapier des Städtetags zur Öffentlich geförderten Beschäftigung :
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Initiative Pro Arbeit diskutiert auf der Niederbayernschau über die "Lebenslüge der Arbeitsmarktpolitik


Die Initiative Pro Arbeit präsentiert sich bis Sonntag auf der Niederbayernschau in Halle 3 und lädt zu Diskussionen ein. Natürlich gibt's dazu einen Espresso. Wir freuen uns auch, wenn Sie die Ziele unserer Initiative „Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit“ unterstützen. Die Messe Niederbayern-Schau Landshut ist eine Bayerische Regionalmesse zum Informieren, Einkaufen, Erleben und Genießen. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Niederbayern-Schau Messe Landshut ihre Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Bereichen der Wirtschaft. Zum Angebotsspektrum gehören dabei u.a. Themen wie Bauen, Wohnen, Haustechnik, Freizeit und Touristik, Autos, Maschinen und Werkzeuge, Mode, sowie Nahrungs- und Genussmittel und alles rund um Fitness und Gesundheit. Soziale Dienstleister runden das Themenspektrum ab und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen ihrer Angebotsvielfalt.

Zur Diakonie Landshut kommen Sie mit diesem Link.

Die Einladung zur Niederbayernschau vom 28.09. - 06.10.2013  :
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"Die Abgehängten" - ZEIT-Artikel vom 26.09.2013


In der aktuellen Ausgabe der ZEIT vom 26.09.2013 findet sich als Aufmacher des Wirtschaftsteils der Artikel „Die Abgehängten“. Der Beitrag rückt die Not benachteiligter Jugendlicher im Übergangssystem von der Schule zum Beruf in den Fokus und ist aus mehreren Gründen sehr lesenswert. Er gibt eine andere Sichtweise auf die Arbeitslosenstatistik und macht die Notlagen der Menschen hinter den Zahlen begreiflich. Er macht die Anforderungen deutlich, vor der die neue Regierungskoalition steht, um den Menschen am Rande der Gesellschaft mehr Chancen und Perspektiven einzuräumen.
Studien belegen, dass sich rechtzeitige Förderung Benachteiligter mehrfach für die Gesellschaft auszahlt, durch weniger Ausgaben in der Sozialhilfe, durch weniger Kriminalität und höhere Steuereinnahmen.
Wenn es gelingt, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf „die Abgehängten“ zu lenken, dann erhöhen sich auch die Chancen, dass sich mehr Möglichkeiten für diese Menschen eröffnen - das hat auch etwas mit dem Einsatz finanzieller Ressourcen zu tun, aber nicht nur. Die Bereitschaft von Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist ebenso ein wichtiger Baustein.
Die aktuell weitverbreitete Vorstellung, dass der Markt die Abgehängten aufnehmen wird, ist anhand der verschiedenen Aspekte, die in dem ZEIT-Artikel gebündelt sind, mehr als in Frage gestellt. Die politisch Verantwortlichen in einem föderalen System müssen sich der Verantwortung für benachteiligte Menschen auf allen Ebenen stellen. Die Initiative Pro Arbeit mit ihren Bündnispartnern wird dies im Sinne der betroffenen Menschen immer wieder einfordern.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter diesem Link.
 

Menschen  mit Leistungseinschränkungen benötigen Förderung


Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart I, sowie Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, besuchten am 5.September das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH. In der Fahrrad-Service-Station Vaihingen haben sie sich über die Probleme langzeitarbeitsloser Menschen und die Tätigkeit des Stuttgarter Arbeitshilfeträgers informiert.

Die Betroffenen haben über die unzureichenden und befristeten Fördermaßnahmen geklagt. Sie haben bestätigt, dass es für viele Langzeitarbeitslose zwar viele Bewerbungsabsagen gibt, aber kaum eine Chance auf eine Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Fahrradstation Vaihingen empfinden Sie als sinnvolle Beschäftigung.

Netzwerk Mitweida lädt zur Diskussion am 19.09.


Öffentlich geförderte Beschäftigung in Mittelsachsen diskutieren heute zum arbeitsmarktpolitischen Stammtisch geladene Gäste im Netzwerk Mittweida. 20 Jahre Engagement für Erwerbslose von Netzwerk e.V. bedeutet in Mittweida auch: jährlich 260 Beschäftigungs- und Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, Unterstützung von bislang ca. 10.000 Menschen durch integrative Beratungs-, Beschäftigungs- oder Qualifizierungsangeboten, ca. 5.000 Tonnen Möbel vor dem Sperrmüll gerettet, preiswerte Angebote von Mobiliar und Haushaltsgegenstände für ca. 2.300 einkommensarme Haushalte in der Region.

Zum Weiterlesen auf der Homepage.

Die Einladung zur Diskussion am 19.09:
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Das Netzwerk e.V. ist Mitglied im diakonischen Fachverband „Koordinierung Kirchlicher Erwerbsloseninitiativen Sachsens“, der als landesweiter Zusammenschluss die Interessen langzeitarbeitsloser Menschen sozial-anwaltschaftlich vertritt und einen sozialen Arbeitsmarkt fordert.

Die Grundsätze des Fachverbandes finden Sie hier:
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Kommuniqué Saarland


Arbeitsmarktakteure haben die politische Verpflichtung langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive auf Beschäftigung und Teilhabe zu eröffnen. Deshalb haben sich Politik, Kirchen und Sozialverbände mit einer gemeinsamen Erklärung an Regierung und Bundesagentur gewandt und fordern die „Weiterentwicklung öffentlich geförderter Beschäftigung“. Die eingesparten passiven Leistungen müssen in den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes investiert werden. Öffentlich geförderte Beschäftigung darf nicht nur auf gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen beschränkt werden, sondern muss für alle Arbeitgeber, privat-gewerbliche, gemeinnützige und kommunale, offen sein. Die bewährten Ansätze der gemeinnützigen Beschäftigungsträger sind dabei unverzichtbar.

Den Volltext finden Sie hier.

Zum Weiterlesen nutzen Sie die folgende Seite vom Wirtschaftsministerium im Saarland unter diesem Link.

Das Kommuniqué zum Download:
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Diakonie Riesa-Großenhain


[K]ein Grund zum Feiern – welche Arbeitsmarktpolitik brauchen wir, diese Frage diskutieren die Sozialprojekte und schauen dabei auch auf bewegte 20 Jahre Arbeit, Arbeitsmarktpolitik und Arbeit mit Erwerbslosen zurück. Seit zwei Jahrzehnten gibt die Diakonie Riesa-Großenhain langzeitarbeitslosen Menschen Möglichkeiten sich neu zu orientieren.



Zum Weiterlesen besuchen Sie einfach die Homepage.

Einladung zum Diskussion am 18.09.2013
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Pressemarathon der Erlacher Höhe


Vierfacher Pressemarathon der Erlacher Höhe, stellt Langzeitarbeitslosigkeit in den Mittelpunkt und fordert: die neue Bundesregierung muss sich mit dem Thema Arbeitsmarktpolitik neu befassen und diese muss sich an den Schwachen und Langzeitarbeitslosen orientieren. Ansonsten wird sich die derzeitige Sparpolitik als Bumerang erweisen, der zeitverzögert in Form von Altersarmut zurückschlägt.
Alle Pressemitteilungen unseres Bündnispartner finden Sie hier.

Beispielhaft finden Sie den Artikel vom Schwarzwälder Boten unter diesem Link.

Kassel, Sozialpolitisches Forum am 12. September


In Deutschland gibt es ca. 1,3 Millionen langzeitarbeitslose Menschen – weit über 60.000 leben in Hessen. Davon 1/3, ca. 400.000 Menschen haben in absehbarer Zeit kaum eine reale Chance auf Beschäftigung. Diese Menschen stehen am Rande unserer Gesellschaft. Wie stehen die Parteien zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema, fragt am 12. September die Evangelische Kirche in Kassel. Die Mittel der aktiven Arbeitsmarkpolitik wurden drastisch gekürzt und somit die Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung erheblich reduziert. Öffentlich geförderte Beschäftigung ist nicht neu – sondern ein klassisches Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Es baut eine Brücke zwischen Isolation und Integration für Langzeitarbeitslose. Dass wir auf dieses Instrument nicht verzichten können, werden wir darlegen und die politischen Vertreter nach ihren Handlungsstrategien in der neuen Regierung fragen.

Die Einladung finden Sie hier.
 

MAG AFI: Fragen an Bundestagskandidaten


Endstation „Hartz IV“ oder Was macht die Politik für langzeitarbeitslose Menschen?; fragen am 12 September die 61 Mitglieder der Münchner Arbeitsgemeinschaft Arbeitsförderinitiativen – MAG AFI, Bundestagskandidaten. Vertreter allen Parteien stellen sich dieser Frage. Die Münchner Arbeitsgemeinschaft befragte Teilnehmende an Arbeitsgelegenheiten in sozialen Betrieben. Mittelpunkt der Befragung waren u.a.; wie die Teilnehmenden ihre persönliche und berufliche Situation selber wahrnehmen, was sie von einer Arbeitsfördermaßnahme erwarten und wie sie ihre Chancen auf den Arbeitsmarkt einschätzen. Erste Ergebnisse werden auf der Veranstaltung vorgestellt und die Münchner Direktkandidaten haben Gelegenheit zukünftige Pläne ihrer Partei zur Arbeitsmarktpolitik vorzustellen.

Die Einladung finden Sie hier.
 

SEG Heilbronn gefährdet


Nachfrage groß, Unterstützung klein, so beschreibt Aufbaugildechef Finkbeiner die Soziale Einkaufsgemeinschaft (SEG) in Heilbronn. Vor sechs Jahren gegründet hat die SEG 1100 Mitglieder aus Stadt und Landkreis Heilbronn. Vorallem seit es keine geförderten Beschäftigten mehr gibt, wackelt das Projekt. Die einkommensarmen Menschen sind dankbar mit ihrem SEG-Einkaufsausweis Waren vergünstigt einkaufen zu können. Auch Einzelhändler, wie z.B. Apotheken, Fahrschule und Elektromarkt, Gildeläden und Cap-Märkte sowie das Stadttheater gewährten den SEG-Mitgliedern Rabatte. Damit unterstützt die SEG die lokale Ökonomie und bringt verschiedene gesellschaftliche Schichten zusammen. Eine win-win-Situation für alle, für die Menschen und die Region. Dieses lokale Engagement ist in seinem Fortbestand massiv bedroht. Mit einer intelligenten Arbeitsmarktpolitik mit öffentlich geförderter Beschäftigung, könnten solche Angebote fortgeführt werden, die den Menschen nützen und die Region stärken.

Zum Artikel in der Heilbronner Stimme: hier.

Stuttgarter Arbeitshilfeträger gehen auf die Straße


„Mit einem gemeinsamen Aktionsstand haben sich die Stuttgarter Arbeitshilfeträger am 7. September auf dem Schlossplatz in Stuttgart für eine radikale Änderung in der Arbeitsmarktpolitik eingesetzt. Vor dem Hintergrund der massiven Kürzungen in der Arbeitshilfe wurde mit einer Unterschriftenaktion für mehr öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose geworben.

Im Zentrum standen die bundesweiten Kampagnen der Diakonie und Caritas „Initiative Pro Arbeit" und „Stell mich an und nicht ab", die einen sofortigen Wechsel in der Arbeitsmarktpolitik fordern.
Denn trotz boomender Konjunktur finden Hunderttausende Langzeitarbeitlose keine dauerhafte Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Allein in Baden-Württemberg waren zum 30. August dieses Jahres 242.257 Menschen arbeitslos gemeldet. Über die Hälfte, 54,7 Prozent davon, sind Hartz-IV-Empfänger. Sie benötigen Unterstützung und öffentlich geförderte Beschäftigung. Die Diakonie hat mit dem so genannten „Passiv-Aktiv-Transfer" ein intelligentes Modell entwickelt, das Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Jobs bringen soll. Das Modell wirdaktuell in Baden-Württemberg in einem dreijährigen Pilotprojekt getestet.

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, viele Stadträte/-innen der Stadt Stuttgart, Bundestagskandidaten/-innen, Abgeordnete des Landtags und betroffene Arbeitslose haben den Aktionsstand besucht und ihre Solidarität bekundet. Es gab auch kritische Fragen zu beantworten und ungerechte Vorurteile gegenüber Hartz-IV-Empfängern zu entkräften. Viele wollten wissen, wie der Passiv-Aktiv-Transfer Langzeitarbeitslose in feste Jobs bringen soll. Der Großteil der Besucher war erstaunt und betroffen über die milliardenschweren Kürzungen in der Arbeitshilfe. Das rein ökonomische Kalkül hat zur Folge, dass nur noch in Menschen investiert wird, die noch eine Chance auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt haben, während die Schwächsten ohne Förderung kaum noch eine Chance haben, am Arbeitsleben teilzuhaben. Mit den Standbesuchern wurden viele sehr intensive Gespräche geführt.
Dass das Thema „Hilfen für Langzeitarbeitslose" kein Gassenhauer ist, zeigte das zurückhaltende Interesse der meisten Passanten, die bei Sonnenschein in der City unterwegs waren. Umso besser, dass die beiden großen Stuttgarter Tageszeitungen über die Aktion berichten.

Aktionskubus in Landshut


„Eine Woche lang informiert die Diakonie Landshut mit dem Aktionskubus der Initiative Pro Arbeit über die Langzeitarbeitslosigkeit in der Region. Zur Podiumsdiskussion haben Vertreter von Kirche und Politik im Gemeindehaus über öffentlich geförderter Beschäftigung diskutiert. Darin war man sich einig: Für viele auf dem ersten Arbeitsmarkt chancenlose Arbeitsuchende muss es eine Beschäftigung geben.
Laut Holger Peters, Chef des Diakonischen Werks Landshut suchen aktuell rund 3000 Langzeitarbeitslose im Raum Landshut eine Beschäftigung. Der erste Arbeitsmarkt scheine für diese Menschen aber abgeschottet zu sein. Peters: „Da ist es doch besser, man nimmt alle Sozialleistungen, legt noch mal den gleichen Betrag darauf und schafft öffentlich geförderte Beschäftigung für diese Menschen.“ Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER als intelligente Finanzierungsgrundlage ist das machbar. So kann jeder Arbeitgeber öffentlich geförderte Beschäftigung anbieten und Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben.


Zum Bericht in der Landshuter Zeitung zur Podiumsdiskussion klicken Sie bitte
hier.
 

Endspurt der Unterschriften-Aktion „Initiative Pro Arbeit“


„1517 Unterschriften in einer Woche, dahinter stehen 1517 Düsseldorfer/-innen, die unsere Idee unterstützen. Aber natürlich wollen wir noch mehr Menschen mitnehmen!“ Fest entschlossen hält der fairhaus-Mitarbeiter Uwe Hansen die Unterschriftenliste der Initiative Pro Arbeit in seinen Händen. Wenn ein neugieriger Kunde in der Möbelhaus-Filiale Interesse an den ausgehängten Plakaten zeigt, spricht er ihn an. „Wir haben festgestellt, dass sich der Großteil von ihnen solidarisch zeigt und gerne seine Unterschrift leistet. Fast alle sind auf unserer Seite.“ Herr Hansen selbst ist nicht von der Unsicherheit einer zeitlich begrenzten Arbeitsgelegenheit betroffen. Als Integrationsmitarbeiter hat er ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei der renatec GmbH in Düsseldorf. Dort arbeitet er aber auch viel mit langzeitsarbeitslosen Menschen zusammen und weiß, dass es vielen einfach gut tut, wenn sie morgens zur Arbeit können. „Nicht nur, dass sie bei uns einfach mal über das letzte Fortuna-Spiel quatschen können, vor allem, dass sie eine Aufgabe haben, ist für viele von ihnen ein Grund morgens zu kommen. Kolleginnen und Kollegen teilen und bestätigen diese Erfahrung. Deshalb sind die fairhaus-Mitarbeitenden hoch motiviert möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Jeder will seinen Anteil am Gelingen der Aktion haben. Die renatec GmbH, eine Tochtergesellschaft der Diakonie Düsseldorf – ist Bündnispartner der Initiative.

Hessens Wohlfahrtsverbände: Kürzungen bei aktiver Arbeitsmarktpolitik stoppen


Anlässlich der Pressekonferenz im Wiesbadener Landtag fordern die Wohlfahrts- und Fachverbände am 15. August 2013 einen radikalen und sofortigen Kurswechsel bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen.Vor dem Hintergrund des Skandals in der Arbeitsagentur fordert die Liga die Bundesregierung auf, die Instrumentenreform und die 2010 beschlossenen Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik umgehend rückgängig zu machen. Stattdessen solle sie sich für einen Sozialen Arbeitsmarkt mit Passiv-Aktiv-Transfer entscheiden. Beim Passiv-Aktiv-Transfer werden alle Hartz-IV-Leistungen in Lohnkostenzu-schüsse umgewandelt, die Langzeitarbeitslosen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglichen.

Pressemitteilung LIGA Hessen (PDF)
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Großes Medienecho


Auf großes Interesse stieß das Thema bei den Medien. Die Links zu den Artikeln finden Sie hier:


Allgemeine Zeitung

SPD

meinestadt.de
mittelhessen.de

Frankfurter Rundschau
Focus online
Die Grünen
Main Spitze Rhein Main
Lampertheimer ZeitungBundespresseportal
echo online

Bild


 

So einen Arbeitseinsatz kann ich allen Politkern nur wärmstens empfehlen.

Bundestagskandidat Nicolas Schäfstoß arbeitet in der Forst- und Landschaftspflege der Neuen Arbeit mit, um sich an der Basis selbst ein Bild von der Arbeitshilfe zu machen.


Am 8. August, frühmorgens um 7 Uhr, begleitet Nicolas Schäfstoß die Arbeiter aus der Forst- und Landschaftspflege beim entfernen sogenannter „Neophyten“. Das sind Pflanzen aus fernen Ländern, die in unserer Natur natürlicherweise nicht vorkommen wie z.B. das asiatische Springkraut. Nicolas Schäfstoß hält nicht nur für die Kamera die Schaufel in der Hand sondern er packt vier Stunden richtig mit an.

Die Arbeiter haben das geschätzt, die übliche Distanz wird aufgehoben denn im Wald sind alle per „Du“. Bei einer Zigarettenpause erzählen die Arbeiter von Ihren Sorgen und Nöten.


zum kompletten Artikel

 

 

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren


„Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren" war der Titel eines Talks, bei dem die Stuttgarter Arbeitshilfeträger Bundestagskandidatinnen und -kandidaten befragten. Fünf Parteien waren vertreten, der Kandidat der FDP musste kurzfristig absagen. 130 Personen besuchten die Veranstaltung.


Marc Hentschke (Vorsitzender EFAS) im Gespräch mit Cem Özdemir
Im Mittelpunkt standen die Unterstützung von langzeitarbeitslosen Menschen und die öffentlich geförderte Beschäftigung. Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und Ute Vogt (SPD) versprachen, bei einem Regierungswechsel den Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) umzusetzen. „Wir werden uns das Programm ‚Gute Arbeit' in Baden-Württemberg zum Vorbild nehmen", so Vogt. Zur Zeit werden im Land 562 Langzeitarbeitslose in einem PAT-Modellprojekt beschäftigt. Beim PAT werden alle Leistungen, die ALG II-Empfänger erhalten (Hilfe zum Lebensunterhalt, Miete etc.) zusammengefasst. Zusammen mit einem Gewinn, den der ALG II-Empfänger erwirtschaftet, ergibt das einen sozialversicherungspflichtigen Lohn. Hintergrund für die öffentlich geförderte Beschäftigung ist die Erfahrung, dass viele Langzeitarbeitslose trotz aller Bemühungen keine Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden.

zum kompletten Beitrag
 

 Cem Özdemir besucht die NEUE ARBEIT in Stuttgart
 

Standesgemäß reist Cem Özdemir als Grüner mit der S-Bahn an, um das gemeinnützig-ökologische Arbeitshilfeprojekt am Bahnhof Vaihingen kennenzulernen. „Ich bin hier schon oft vorbeigelaufen, aber drin war ich noch nie“, sagt Özdemir. In Berlin Kreuzberg sei er praktisch ständig mit langzeitarbeitslosen Menschen in Kontakt, mit denen, die vom gegenwärtigen Jobboom außen vor gelassen werden.

Er selbst komme aus einer Migranten- und Arbeiterfamilie und habe Zeiten der Arbeitslosigkeit in der eigenen Familie erlebt. Falls er in den Bundestag gewählt würde und die Grünen in Regierungsverantwortung kommen, würde er dafür sorgen, dass die Kürzungen in der Arbeitshilfe zurück genommen werden. Diese beträfen bedauerlicherweise besonders Langzeitarbeitslose. Die Grünen unterstützen den von der Diakonie entwickelten Passiv-Aktiv-Transfer, bei dem Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden soll. Özdemir sagte, dass die Gesellschaft eigentlich nicht auf die Arbeitskraft dieser Menschen verzichten kann und dass man ihnen eine faire Chance geben muss, damit sie ihren Platz im Arbeitsmarkt finden.

Das gemeinnützig ökologische Konzept der Fahrrad-Service-Stationen, das langzeitarbeitslosen Menschen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, findet Özdemir klasse. „Das lässt das Herz eines Grünen natürlich höher schlagen“, sagt er. In Bezug auf eine mögliche Konkurrenz zu anderen Fahrradläden meint er: „Ich wüsste nicht, wen das Projekt in Vaihingen stören könnte.“


 

Heilbronner Bündnis fordert Modellprojekt für Langzeitarbeitslose
 

In einer beispielhaften Aktion bekennen sich am 17. Juli 2013 in Heilbronn Industrie, Handel, Gewerkschaften und Sozialunternehmen zu einem sozialen Arbeitsmarkt.
Alle Arbeitsmarktakteure in Heilbronn fordern mit einen Lokalen Konsens Politik auf; Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren.
Dies kann mit Hilfe des PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) erfolgen. Der PAT wandelt die sogenannten passiven Leistungen in einen Lohnkostenzuschuss um.
Der soziale Arbeitsmarkt gibt Langzeitarbeitslosen eine echte Chance auf Teilhabe durch Arbeit an den sozialen und wirtschaftlichen Prozessen unserer Gesellschaft.
Verbandsübergreifend ist unbestritten, dass es langzeitarbeitslose Menschen gibt, die in absehbarer Zeit keine Chance auf Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt haben werden.
Für diese Menschen fordert der "Lokale Konsens Heilbronn" einen sozialen Arbeitsmarkt. Arbeit ist mehr als Einkommen.
Arbeit bedeutet u.a. auch gesellschaftliche Teilhabe und stärkt das Selbstwertgefühl von Menschen. Der soziale Arbeitsmarkt ist eine echte Perspektive für langzeitarbeitslose Menschen und keine unnötige Warteschleife.


Statements zum Thema öffentlich geförderte Beschäftigung und Wettbewerbsverzerrung :



Rolf Blättner - Geschäftsführer Arbeitgeberverband Südwestmetall

Ralf Schnörr - Geschäftsführer Handwerkskammer Heilbronn-Franken

Silvia Ortwein - Kreisvorsitzende DGB Heilbronn


Pressemitteilung Aufbaugilde (PDF)
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Pressemeldung Heilbronner Stimme
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Neue Perspektive für Menschen ohne Arbeit


Heute wird in unserer Wegwerfgesellschaft mit Menschen oft genauso gedankenlos wie mit Dingen umgegangen. Dagegen möchten wir ein Zeichen setzen! Die „Brauchbar gGmbH Würzburg“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen ohne Arbeit die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen und ihnen Wege zu ermöglichen die schwierige Lebenssituation zu überwinden.

Seit nunmehr 15 stellt sich die Brauchbar gGmbH dem Problem der steigenden Arbeitslosigkeit mit verschiedenen Angeboten entgegen. Entstanden ist ein schlüssiges Konzept, welches eine günstige Einkaufsquelle für Menschen mit geringem Einkommen schafft und zugleich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose bietet. Die Kürzungen der Fördermittel für Langzeitarbeitslose erschweren die Hilfsangebote erheblich. Deshalb fordert die Diakonie Bayern mit seinen Trägern eine Neuausrichtung der Politik bei öffentlich geförderter Beschäftigung und unterstützt die Initiative Pro Arbeit.

Link zum Fernsehbeitrag des BR vom 31.07.2013

Aktion des Diakonie-Sozialkaufhauses am 28.07.2013 in Aschaffenburg


Aufmerksamkeit erregte am 28. Juli ein Halteverbotsschild mit der Aufschrift „Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit brauchen Halt - kein Halteverbot“ im Bahnhofsquartier von Aschaffenburg. Auf dem jährlich stattfindendem „Fest der Nachbarn“, hat das Diakonische Werk Untermain dazu genutzt, mit kreativen Aktionen auf wichtige soziale Fragen aufmerksam zu machen und das eigene Angebot zu präsentieren. In diesem Jahr war der Stand besonders für die Situation von Langzeitarbeitslosen sensibilisiert, die Kampagne Pro Arbeit platziert und zur Unterstützung aufgerufen. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Flyer persönlich weitergegeben, Unterschriften gesammelt.

Kurze Statements von geförderten Beschäftigten des diakonischen Sozialkaufhauses Aschaffenburg formulierten eindrücklich das „Mehr Wert“ von öffentlich geförderter Beschäftigung für langzeitarbeitslose Menschen. Ein Halteverbotsschild mit der Aufschrift „Langzeitarbeitslose brauchen Halt, kein Halteverbot“ erregte Aufmerksamkeit im Bahnhofsviertel von Aschaffenburg.

 

Am 22. Juli 2013 diskutieren Politiker und Kandidaten der Bundestagswahl in München über die Möglichkeiten öffentlich geförderter Beschäftigung


Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia GmbH in München unterstützt die Forderung nach einem sozialen Arbeitsmarkt. Als sozialer Dienstleister schafft die diakonia Angebote für langzeitarbeitslose Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden geschaffen. Es ist ein Ort sinnvoller und wertschöpfender Arbeit, an dem Fähigkeiten [wieder]-entdeckt und weiter entwickelt werden können. Auftrag der diakonia ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. So hat die diakonia an verschiedenen Standorten über 350 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten mir sehr differenzierten Anforderungen geschaffen.

Die eingeladenen Politiker konnten sich vor Ort ein eigenes Bild über die vielfältigen arbeitsmarktpolitischen Angebote verschaffen und mit betroffenen Menschen direkt ins Gespräch kommen. Mit den Politikern und Kandidaten diskutierten die Mitarbeitenden der diakonia und die Kampagnenleitung die Notwendigkeit öffentlich geförderter Beschäftigung. Dieses Angebot ist für langzeitarbeitslose Menschen eine Möglichkeit der Teilhabe durch Arbeit. Ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt eröffnet neue Perspektiven und verbessert die Lebenssituation langzeitarbeitsloser Menschen.

Einigkeit gibt es über verschiedene Parteigrenzen hinweg, den PASSIV-AKTIV-TRANSFERS (PAT) als Finanzierungsgrundlage für öffentlich geförderte Beschäftigung zu nutzen. Weiterhin wurden auch Fragen des Wettbewerbs, der Zielgruppe und der Umsetzung eines sozialen Arbeitsmarktes besprochen.

Pressekampagne der ERLACHER HÖHE für die Initiative Pro Arbeit


"Wer Hilfe zur beruflichen Integration braucht, muss Hilfe bekommen", so Wolfgang Sartorius über die Gründe, weshalb die ERLACHER HÖHE die Initiative Pro Arbeit unterstützt. In den kommenden Wochen wird der Vorstand der sozialen Einrichtung mit Stammsitz im schwäbischen Großerlach mit mehreren Pressegesprächen auf diese Aktion des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und soziale Integration (EFAS) hinweisen. Den Auftakt bildete eine Pressekonferenz Anfang Juli in Calw. Weiter vorgesehen sind Termine:

  • 27. August 2013 in Schwäbisch Hall
  • 10. September 2013 in Freudenstadt
  • 12. September 2013 in Schorndorf

Dabei werden die Gespräche gezielt dort stattfinden, wo langzeitarbeitslose Menschen bei der ERLACHER HÖHE betreut, qualifiziert und integriert werden: in Gebrauchtwarenläden und Arbeitsprojekten. Gäste sind dazu herzlich willkommen!

Die Medienvertreter werden Gelegenheit haben im persönlichen Gespräch mit Betroffenen die Situation, Sorgen, Wünsche und Perspektiven langzeitarbeitsloser Menschen nachzuvollziehen.

Über die allgemeinen Auswirkungen der Bundesmittelkürzungen für die Integration Langzeitarbeitsloser erfahren sie Konkretes von Vorstand Wolfgang Sartorius, der auch die Initiative Pro Arbeit vorstellen wird. Als Ansprechpartner für die Situation im Stadt- oder Landkreis vor Ort unterstützt die jeweilige Abteilungsleitung die Veranstaltung.   Die ERLACHER HÖHE bietet an 15 Standorten in Baden-Württemberg Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen. Im Fokus stehen besonders wohnungslose und langzeitarbeitslose Menschen. Als soziales Beschäftigungsunternehmen bietet sie derzeit rund 300 Menschen berufliche Chancen und Integration.
 
 

Initiative Pro Arbeit
präsentiert sich zum 53. Hessentag

 

Vor der Zukunftskirche in Kassel erregt der Kubus der „Initiative Pro Arbeit“ die Aufmerksamkeit der Besucher des Hessentages. Mit einem Infostand, dem Aktions-Kubus und akustischen Lebensbildern informiert die Initiative Pro Arbeit, die Besucher des Hessentages auf die schwierige Lebenssituation langzeitarbeitsloser Menschen. Die Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung wurden drastisch reduziert. Im Vorfeld der Bundestagswahlen fordern die Bündnispartner der Initiative Pro Arbeit einen politischen Kurswechsel bei der Arbeitsmarktpolitik.
Viele hunderttausend Menschen finden trotz konjunkturell positiver Entwicklung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeit. Sie würden sich gerne gesellschaftlich einbringen, können es aber nicht. Menschen, die lange ohne Arbeit sind, erhalten in Deutschland den ihnen zustehenden Regelsatz und werden damit alleine gelassen. Dem Sparzwang der Instrumentenreform sind zahlreiche Unterstützungsangebote der öffentlich geförderten Beschäftigung zum Opfer gefallen. Mit einer intelligenten Arbeitsmarktpolitik ließen sich trotz Einsparungen für diese Menschen Chancen eröffnen, damit sie durch Arbeit in die Gesellschaft integriert werden können. Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) ist die nachhaltige Finanzierung öffentlich geförderter Beschäftigung machbar. Denn öffentlich geförderte Beschäftigung ist mehr wert, für die betroffenen Langzeitarbeitslosen und für die gesamte Gesellschaft.



Foto: medio.tv/Schocher
 

Aschaffenburg unterstützt
Initiative Pro Arbeit

 

Die Intitiative Pro Arbeit präsentierte sich am 12. und 14. Juni 2013 in der Fußgängerzone von Aschaffenburg. Das "Café Oase" informierte über die Initiative Pro Arbeit. Banner und Flyer der Kampagne zogen die Aufmerksamkeit der Menschen an sich. Der gemeinnützige Verein "Café Oase" ist Mitglied im Diakonischen Werk Bayern.

Diakoniechef kritisiert die Politik für Langzeitarbeitslose
 




Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg, rief dazu auf, langzeitarbeitslose Menschen nicht zu vergessen. „Der Verlust der Arbeit hat katastrophale körperliche und seelische Folgen“, so Kaufmann bei einem Pressegespräch in den Räumen der Neuen Arbeit. Man solle nicht auf Sanktionen setzen, sondern sich auf die Unterstützung der Langzeitarbeitslosen konzentrieren. Menschen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen bräuchten öffentlich geförderte Beschäftigung, um arbeiten zu können. Doch die Mittel für die Eingliederungsmaßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gekürzt, kritisierte Kaufmann die gegenwärtige Politik für Langzeitarbeitslose. Zudem seien von den noch vorhandenen Mitteln 1,2 Milliarden Euro nicht einmal ausgegeben worden.

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Ohne Arbeit keine Perspektive!
 

Großes Medieninteresse bei der Beerdigung der letzten Ein-Euro-Jobs in Heilbronn

Die Aufbaugilde Heilbronn hat einen herben Rückschlag bei der Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in die Gesellschaft erfahren. Alle noch verbliebenen 80 Ein-Euro-Jobs wurden vom Jobcenter gestrichen. Und damit ist auch der „Aufzug nach oben“ weggefallen, was ratlose Betroffene und Mitarbeiter bei der Aufbaugilde zurücklässt. Somit gibt es für langzeitarbeitslose Menschen im Landkreis Heilbronn kaum noch Chancen auf Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben. Viele Teilnehmer/-innen waren der Einladung zur Abschiedsfeier im Gildecenter in der Austraße gefolgt, darunter auch Medienvertreter der Heilbronner Stimme und des Südwestrundfunks.


Elvira Münch, Betroffene der Streichungen kämpft für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes und sammelt Unterschriften für die Initiative Pro Arbeit

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Politisch unterwegs: Die Initiative Pro Arbeit auf dem Kirchentag in Hamburg
 


Der Informationsstand der „Initiative Pro Arbeit“ in Halle 4 wurde von Mitarbeitern der Neuen Arbeit (Stuttgart), der Aufbaugilde (Heilbronn) und der EFAS betreut. Das Thema Arbeitshilfe und Teilhabe am Arbeitsleben kam auf dem Kirchentag ansonsten nicht vor. Umso wichtiger war die Präsenz der Initiative Pro Arbeit: 683 Unterschriften wurden in nur drei Tagen für mehr öffentlich geförderte Beschäftigung gesammelt. Es wurden viele gute Gespräche geführt und der Zuspruch war enorm.

Starker Rückenwind

Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Innenminister Hans-Peter Friedrich kamen an der Initiative nicht vorbei.
Auch Bundesinnenminister Friedrich befürwortete die Initiative und zog es in Erwägung, das Anliegen der Initiative Bundesministerin von der Leyen weiterzugeben. Es bleibt zu hoffen, dass sich das auch
in einem klaren Votum im Bundestag niederschlägt ...


Bundesinnenminister Friedrich im Gespräch mit Herbert Lenek von der Neuen Arbeit

Aber nicht nur Politiker, auch deutsche Stars wie der Schauspieler Peter Lohmeyer („Das Wunder von Bern“) setzen sich mit ihrer Unterschrift dafür, dass Langzeitarbeitlose bessere Zukunftsaussichten bekommen.


Der Schauspieler Peter Lohmeyer – „Das Wunder von Bern“ – unterstützt die Initiative Pro Arbeit mit seiner Unterschrift und wünscht viel Erfolg



Wer uns unterstützt, darf Kanzler werden: Peer Steinbrück im Gespräch mit Reiner Knödler von der Aufbaugilde




Pascal Kober (FDP) im Gespräch mit Ines Nößler, Koordinatorin Initiative Pro Arbeit, und Reiner Knödler von der Aufbaugilde

 

Offizieller Startschuss der
Initiative Pro Arbeit in München

 


Trotz Wachstum XXL und Jobwunder gibt es in Deutschland nach wie vor mehr als eine Million Langzeitarbeitslose. Diese Menschen haben auf Grund verschiedener sogenannter Vermittlungshemmnisse, wie gesundheitliche Einschränkungen, geringe Qualifikation oder hohes Alter keine Chancen, einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt zu finden. Nach den Arbeitsmarktreformen durch die Regierung Schröder, den sogenannten Hartz IV-Gesetzen, die das „Fördern und Fordern“ in den Mittelpunkt stellen sollten, „kann man nicht Einsatz fordern und dann keine Arbeitsplätze zur Verfügung stellen“. Kritisierte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Schirmherr der Initiative.


Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Schirmherr der Initiative und der bayrische Diakoniepräsident Michael Bammessel


Ziel der Kampagne ist die Schaffung eines breiten Bündnisses für eine Teilhabe am Erwerbsleben durch öffentlich geförderte Beschäftigung.
Für eine gezielte Förderung von Langzeitarbeitslosen brauche es „ein klares politisches Ja“, fordert der bayrische Diakoniepräsident Michael Bammessel. In der Vergangenheit hätten die politisch Verantwortlichen wenig Kontinuität im Umgang mit dieser Problematik gezeigt. Seine Kritik: „Die Politik ist hier seit Jahrzehnten unglaublich schwankend und es fehlt ein klares Konzept“.


Filmbeitrag zur Pressekonferenz am 17.05.2013 in München:

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