SPD will sozialen Arbeitsmarkt


Sozialen Arbeitsmarkt schlägt die Programmkommission der SPD vor, um für 300.000 Menschen und deren eine Perspektive zu schaffen, da diese Menschen kaum Chancen auf eine reguläre Beschäftigung haben. Der Wahlkampf wird wohl spannend werden.

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Die neue Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung


Erschreckend hoch bleibt die negative Meinung über langzeitarbeitsloser Menschen mit fast 50%, so die neue Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Da wundert es nicht, dass sich langzeitarbeitslose Menschen ausgegrenzt und an den Rand gedrängt fühlen. Und es wundert auch nicht mehr, dass es wenig politisches Engagement für diese Menschen gibt, wenn fast jeder Zweite eine schlechte Meinung über langzeitarbeitslose Menschen hat.

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Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten der IAB


Zahl der arbeitslosen Menschen mit geringer Qualifikation ist gegenüber den Vorjahr um 0,4% auf 20,3% angestiegen, zeigen Daten des IAB. Laut den BA-Wissenschaftlern ist geringe oder fehlende Qualifikation häufig Ursache für Langzeitarbeitslosigkeit. Leider gibt es keine Daten im Bericht, wie viele Einfacharbeitsplätze verloren gegangen sind. Was geschieht dann erst mit diesen Menschen, wenn die digitale Arbeitswelt tatsächlich Realität wird?

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Der Abbau von Hemmnissen


IAB weist nach, mehrere Hemmnisse erschweren einen Übergang in Arbeit von Langzeitarbeitslosen. Personen mit vier und mehr Hemmnissen haben praktisch keine Chance, eine bedarfsdeckende Erwerbsarbeit aufzunehmen. Schließlich überwindet man die Langzeitarbeitslosigkeit am besten durch deren Beendigung. In der wissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung ist das selbst nun nicht zu messen, wie es die IAB-Forscher auf S. 5 auch selber formulieren. Dass eine Arbeitsaufnahme aber hilft, scheint evident. Diese Erkenntnis mit der zusammengebracht, dass die Kombination dreier Merkmale die Übergangswahrscheinlichkeit auf 4% sinken lässt und es bei weiteren vorhandenen Merkmalen nahezu ausgeschlossen ist, eine Erwerbsarbeit aufzunehmen, lässt nur einen Schluss zu: aus öffentlichen Mitteln Arbeit genau für diese Menschen bereitstellen.

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Job weg, Sinn verloren


titelt Böckler-Impuls mit der bekannten Erkenntnis: „Arbeitslosigkeit kann als ernste Bedrohung für die öffentliche Gesundheit betrachtet werden“. Um den Betroffenen zu helfen ist ein gutes soziales Sicherungssystem notwendig und eine aktive Arbeitsmarktpolitik, so das Resümee der Forscher. Bessere staatliche Unterstützung könnte präventiv wirken, so die Psychologen und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollten sinnvoll und gesellschaftlich nützlich sein, damit die Menschen stolz sein können auf das was sie tun. Eine herbe Schlappe für die jahrelange Sinnentleerung öffentlich geförderter Beschäftigung.

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